Welchem Zweck dienten sie? Das konnte er nicht sagen. Doch war er auf ein Mittel gestoßen, dieser Frage endlich näherzukommen: ein Erz, das auf dem Festland abgebaut und nach der Reinigung die geheimnisvollen Energiefelder zu bündeln und zu leiten vermochte. Vyle Zorrath sah sich selbst als Gelehrten und Naturforscher zugleich. Seine akribischen Experimente an den Reptilienarten, die das Gebiet um seine Festung bewohnten, brachten ihm zahlreiche Erkenntnisse über Anatomie und Pathophysiologie ein. Sein umfassendes Wissen über eine dieser Arten bildete schließlich die Grundlage für seine weiteren Versuche. Er stellte fest, dass die Nähe zu dem Erz ihre Entwicklung beeinflusste. Also flocht er das Erz in kunstvolle Matrizen um jedes Ei seiner zahlreichen Gelege.
Aus einem dieser veränderten Gelege schlüpfte Naa’Om Arkon. Sein Körper, verzogen und verwunden, hatte sich mit den verflochtenen Energien verbunden. Nach dem Schlüpfen drifteten seine vielen Köpfe – getrennt, und doch aus einem geboren – unabhängig voneinander, als trieben sie auf unsichtbaren Strömungen dahin; ebenso folgten seine vielen Geister – getrennt, und doch aus einem geboren – unterschiedlichen Strömungen, die durch das Crucible pulsierten. Als sich sein Blickbündel auf den Schöpfer richtete, wurde Vyle Zorrath augenblicklich zu flüssigem Stein verwandelt und blieb schließlich nur als brüchige Statue zurück. Naa’Om Arkon, gleichgültig, wandte sich ab. Kein Gedanke galt den Kräften, die er entfesselt hatte, während seine Geister erneut in ihre getrennten Strömungen davondrifteten. So wurde ein Wesen geboren, losgelöst unter den unzähligen Strömen der Essenzen, und doch durch Fleisch an das grausame Crucible gebunden.






































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